Therapieablauf:

1.Termin:

Mutter oder Vater und Kind nehmen an der Diagnostik teil. Die wichtigsten Eckpunkte der Ent-wicklung werden geprüft und durch Videoaufnahmen festgehalten. 

2.Termin:

Informationsgespräch, je nach Möglichkeit für beide Elternteile. Die Videoaufnahmen werden gezeigt und erläutert. Neurophysiologische Hintergründe und der aktuelle Entwicklungsstand des Kindes werden auf eine einfache und verständliche Art vermittelt. Anamnestische Fragen werden als Ergänzung zur therapeutischen Diagnostik ermittelt. Anhand des Befundes werden die Therapieziele festgelegt.                                   

3.Termin:

Bei Therapiebeginn liegt der Schwerpunkt meistens auf der Motorik (Grob- und Feinmotorik), damit die sensomotorische Entwicklung so lückenlos wie möglich aufgebaut werden kann. Da sie die Grundlage und die Voraussetzung für die schulischen Leistungen (Kulturtechniken) bildet, wird sie besonders beachtet und berücksichtigt.

Mit den Eltern findet ein regelmäßiger Informationsaustausch statt, sowohl über den Verlauf der Behandlungseinheiten als auch über die Beobachtungen von zu Hause, aus dem Kindergarten oder aus der Schule.

Die Ziele werden außerdem je nach Therapieverlauf immer wieder auf den neuesten Stand gebracht, um eine bestmögliche Entwicklung zu erreichen.

Begleitend zur Therapie bekommen die Eltern Hinweise für zu Hause im Umgang mit dem Kind. Sie werden auch auf alltägliche Aufgaben für das Kind (v.a. im Bereich Selbstständigkeit/Alltagsbe-wältigung) und spielerische Übungen hingewiesen.

Allgemeines:

Informationsabende finden je nach Anmeldungseingang (telefonisch oder per e-mail) unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Maßnahmen statt.